Chronik 1802-1969

1802

Göllsdorf wird nach 336 Jahren im Besitz der Freien Reichsstadt Rottweil selbständige Gemeinde, und gehört

ab diesem Jahr zum Herzogtum Württemberg.

Fleckenvogt Martin Bucher wird nach Württembergischen Recht erster Göllsdorfer Schultheiß auf Lebenszeit.

Die Gemeinde wählt sieben Gemeinderäte für 2 Jahre, bei einer Wiederwahl sind die Mitglieder auf Lebenszeit bestellt.

Die Gemeinde ist jetzt eine Filiale der Pfarrgemeinde Sankt Pelagius aus der Altstadt.

1804

Einwohner: 423

1810

Schultheiß Martin Bucher kauft das Gebäude Jungbrunnenstraße 2 (Rathaus).

1813

Die Gemeinde kauft das Gebäude Jungbrunnenstraße 2 von Schultheiß Martin Bucher zurück.

Einwohner: 484

1814

Das Gebäude Böhringer Steige 9 wird erbaut.

1816

Die Gebäude Jungbrunnenstraße 37, 39, 41 und 43 brennen nieder.

1822

Schultheiß Martin Bucher dankt ab.

Vinzenz Mager wird Schultheiß.

1826

Die Kirche ist 100 Jahre alt.

1832

Matthäus Vollmer erbaut das Gebäude Württembergerstraße 41.

1838

Göllsdorf bekommt erstmals einen eigenen Friedhof, bisher wurden die Verstorbenen in der Altstadt beerdigt.

1843

Bau der drei Waschhäuser in der Jungbrunnenstraße bei der Turnhalle, in der Dorfmitte, und an der

Böhringer Steige.

Georg Nester wird Schultheiß.

1848

Fidel Grimm wird Schultheiß.

1849

Der Sonnenwirt Bühler lädt zum Herbst-Tanze ins Gasthaus Sonne ein.

1850

Auf dem Rathause wird zur Verhandlung über die Verpachtung der hiesigen Schafweide geladen.

Die Gemeinde hat einen eisernen deutschen Kastenofen zu verkaufen.

Josef Mauch kauft das ehemalige Zehntscheuergebäude Württembergerstraße 31.

Das Gebäude Dissenhornweg 8 wird von Johannes Jetter erbaut.

1852

Einwohner: 673

1854

Die Feuerwehr wird gegründet.

1858

Anton Bucher wird Schultheiß.

1860

Bernhard Barth wird Schultheiß.

Das Waschhaus an der Böhringer Steige wird zu einem Backhaus umgebaut.

1864

Das Schulgebäude Jungbrunnenstraße 2 Rathaus wird vergrößert, und für eine Lehrerwohnung aufgestockt.

1871

Einwohner: 687

1872

In diesem Jahr gibt es 4 schwere Überschwemmungen im Ort.

1875

Durchschnittlich werden im Ort jährlich folgende Getreidesorten abgesetzt und größtenteils ins Badische verkauft: 200 Schffl. Dinkel, 15 Schffl. Gerste, 30 Schffl. Haber, und 6 Schffl. Weizen (1 Scheffel = 1772 Liter).

1879

Georg Nester wird als Amtsersatz des Schultheißen als Amtsverweser eingesetzt.

1880

Einwohner: 656

1881

Georg Nester wird wieder Schultheiß.

1885

Die Kirche wird durch den Anbau des Schiffes vergrößert.

1887

Engelbert Barth wir neuer Kommandant der Feuerwehr.

1888

Die Familie Bader kauft das Haus Jungbrunnenstraße 4 (Gasthaus Sonne).

1889

Das Spritzenhaus in der Grosshofenstraße wird gebaut.

1890

Bis ins Jahr 1900 wird der Kreuzweg am Dissenhorn errichtet.

Einwohner: 646

1891

Nikolaus Maier wird Schultheiß.

1893

Bau der Marienkapelle auf dem Dissenhorn. Das Bauholz wird unentgeltlich aus dem Gemeindewald

abgegeben, ebenso aus heimischen Steinbrüchen die Sand und Mauersteine. Erbaut wird die Kapelle von einem Bauunternehmer Faulhaber.

1894

Einweihung der Marienkapelle durch Pfarrer Münch Altstadt.

1895

Adolf Österle wird neuer Kommandant der Feuerwehr.

Das Back und Badehaus neben dem Gasthaus Sonne wird gebaut.

1897

Fertigstellung und weitere Einweihung der Marienkapelle auf dem Dissenhorn durch Pfarrer Leo Sandel.

1900

August Bahnholzer wird neuer Kommandant der Feuerwehr.

Einwohner: 710

1903

Adolf Hermle wird neuer Kommandant der Feuerwehr.

1904

Die Theatergesellschaft Heiterkeit wird gegründet, daraus erfolgt im selben Jahr die Gründung des Gesangvereins Liederkranz.

1905

Einweihung des neu erstellten Kreuzweges am Dissenhorn durch Franziskanerpater Pacificus Wehner aus

dem Kloster Gorheim.

Sonnenwirt Josef Bader erhält ein Telefon und richtet eine Telegraphenhilfsstelle ein

1907

Der Turn und Sportverein wird im Gasthaus Adler gegründet. 1. Vorsitzender wird Gustav Österle, im selben

Jahr dann Matthäus Stoll.

1908

Die zum Gasthaus Sonne gehörende Scheuer, in deren bisher auch Fasnet Veranstaltungen aufgeführt wurden wird abgerissen.

Der Hof von Blasius Nester an der Schulstraße brennt nieder.

1909

Eugen Werni wird neuer 1. Vorsitzender des TSV.

1910

Einwohner: 835

1911

Baubeginn der Schule.

1912

Das neue Schulhaus mit 4 Klassenräumen wird nach knapp 2 jähriger Bauzeit fertig gestellt und eingeweiht.

Hauptlehrerin Anna Kramer beginnt ihren Dienst an der Schule.

Neubau und Fertigstellung der Schulstraße.

Das Gasthaus Krone wird von Pius Mauch erbaut.

Der TSV weiht seine für 360 Mark gekaufte neue Fahne ein.

1913

Die Gebäude Württembergerstraße 4 und 12 brennen nieder.

Gründung der Turnermusik des TSV.

1915

Aufgrund des Beginns des 1. Weltkrieges stellt der TSV den Turnbetrieb ein.

1919

Adolf Hermle wird neuer 1. Vorsitzender des TSV.

1920

August Rieble wird Schultheiß.

Der Friseur Salon Werni wird durch Friedrich Werni Senior eröffnet.

1922

Der TSV ist Ausrichter der diesjährigen Gauwanderung auf das Dissenhorn.

1923

Das Nebengebäude von Bierbrauer und Bäcker Anton Vollmer an der Württembergerstraße 41 brennt nieder.

1924

Der Musikverein wird ausgehend von der im Jahr 1913 gegründeten Turnermusik des TSV gegründet. 

Christian Storz wird 1. Vorsitzender.

Ernst Liebermann wird neuer 1. Vorsitzender des TSV.

Das Pfarrhaus wird gebaut.

Franz Weiß wird Pfarrverweser.

Unter Pfarrverweser Franz Weiß wird der Krankenpflegeverein "Martinusverein" gegründet.

1925

Die Saukirbe findet offiziell zum 1. Mal statt.

Der Radfahrerverein Göllsdorf lädt über die Saukirbe ins Gasthaus Sonne zur Herbstfeier mit Hammeltanz 

und großer Volksbelustigung.

Das Gebäude "Wanne" neben dem Gasthaus Sonne brennt nieder.

Die Gemeinde verkauft am Rathaus gegen Höchstgebot einen schweren Schlachtfarren.

Einwohner: 859

1926

August Schwaibold wird neuer 1. Vorsitzender des Musikvereins.

Die Kirche ist 200 Jahre alt.

Das Festkomitee der Saukirbe beschließt in diesem Jahr keinen Saukirbe Umzug zu veranstalten,

und diesen ab sofort nur noch alle 2 Jahre stattfinden zu lassen.

Der Gesangverein veranstaltet ein Konzert im Gasthaus Krone.

1927

Göllsdorf erhält eine eigene Pfarrei. Leo Sandel wird erster Göllsdorfer Pfarrer.

1928

Die Handballabteilung des TSV wird gegründet.

Die Feckenhauserstraße sowie die Verbindungsstraße nach Feckenhausen werden gebaut.

Die ersten Wasserversorgungsleitungen aus Stahlrohren werden gebaut.

1929

Der Gesangverein feiert sein 25. Stiftungsfeste im Gasthaus Linde.

Im Gasthaus Sonne wird die erste Poststelle in Göllsdorf eingerichtet. Anna Bischof übernimmt für 768 RM Jahresvergütung die Poststelle.

1930

Das Christkönigsheim neben der Kirche wird gebaut.

Der Fußballclub wird im Gasthaus Krone gegründet. Karl Rieble wird 1. Vorsitzender.

Reinhard Schwaibold wird neuer 1. Vorsitzender des TSV.

Die Schwesterstation des Hl. Vinzenz von Paul wird in dem in diesem Jahr neu gebauten Christkönigsheim eröffnet.

Nach der neuen Gemeindeverordnung benennt sich der Schultheiß ab sofort Bürgermeister.

1931

Hermann Liebermann wird neuer 1. Vorsitzender des FC.

Albert Braun wird neuer 1. Vorsitzender des Musikvereins.

1932

Das Gebäude Württembergerstraße 5 brennt nieder.

Anna Bihl wird Postzustellerin in Göllsdorf.

1933

Anton Schobel (Schloss Schneider) wird Bürgermeister.

Sonnenwirtin Anna Bader stirbt im Alter von 64 Jahren.

Julius Barth wird neuer 1. Vorsitzender des TSV.

Karl Rieble wird neuer 1. Vorsitzender des FC. Aufgrund Mangel an Disziplin gegenüber der NSDAP muss der Verein im selben Jahr aufgelöst werden.

Einwohner: 951

1934

Der Turnverein organisiert nach langjähriger Pause wieder einen Saukirbe Umzug.

Sonnenwirtin Anna Bischof übernimmt die Poststelle.

1935

Die Kirche wird innen u.a. mit einem gebrauchten Altar aus Irslingen umgebaut und erneuert.

Der Saukirbe Umzug findet aufgrund eines Erntedankumzuges dieses Jahr nicht statt.

Anna Kramer wird Postzustellerin in Göllsdorf.

1936

Bis 1938 gibt es an der Saukirbe wieder einen Umzug am Sonntag.

1937

Der Handharmonikaclub Hohnerklänge wird ausgehend vom Mandolinenclub im Gasthaus Linde gegründet.

Hermann Leopold wird 1. Vorsitzender.

Die Feuerwehr erhält eine neue fahrbare Holzleiter.

Die Schreinerei Hirt wird von Franz Hirt eröffnet.

Die Poststelle wird vom Gasthaus Sonne ins Gebäude Württembergerstraße 23 verlegt und Schneidermeister Georg Kern übernimmt die Stelle.

1938

Letztmalig findet eine Saukirbe vor dem 2. Weltkrieg statt.

Max Hermle wird bis zum Kriegsausbruch im folgenden Jahr neuer 1. Vorsitzender des HHC.

Die Poststelle wird ins Gebäude Böhringer Steige 2 verlegt und Gertrud Haaga übernimmt die Stelle.

1939

Gründung der ersten Frauenhandballmannschaft des TSV unter Hermann Leopold.

Der FC weiht seine neue Vereinsfahne ein.

Der FC wird beim Gausportfest in Ludwigsburg erster Sieger.

Einwohner: 1077

1941

Die Poststelle wird ins Gebäude Württembergerstraße 26 verlegt, und August Harteker übernimmt das Amt des Posthalters.

Pia Bihl wird Postzustellerin.

1943

Julius Barth wird neuer Kommandant der Feuerwehr.

1945

Anton Grimm wird neuer Kommandant der Feuerwehr, im selben Jahr dann Josef Bahnholzer.

Der Göllsdorfer Bürger Konrad Grimm kommt am Ostersonntag durch einen alliierten Jagdbomberangriff

im Alter von 69 Jahren ums Leben.

1946

Neugründung und Verbund des FC und des Turnverein als TV Göllsdorf. Karl Rieble wird 1. Vorsitzender.

Neugründung des Musikvereins. Hermann Schobel wird 1. Vorsitzender.

Neugründung des Gesangvereins Liederkranz. 

Neugründung der Handballabteilung des TSV.

Die zwei im Jahr 1843 erbauten Waschhäuser bei der Turnhalle, und in der Ortsmitte werden zu Backhäusern umgebaut. Aufgrund von Brandschutzmaßnahmen werden private offene Feuerstellen in Wohnhäusern

Großteils verboten.

1947

Albert Kohler wird Bürgermeister.

Neugründung des HHC im Gasthaus Linde. Josef Grimm wird 1. Vorsitzender.

Pfarrer Leo Sandel feiert sein 25 jähriges Priesterjubiläum.

Einwohner: 1017

1948

Nach dem 2. Weltkrieg findet erstmals wieder die Saukirbe statt.

August Dreher wird neuer 1. Vorsitzender des TSV.

Das durch die Währungsreform neu auszugebende Bargeld wird von der Feuerwehr Göllsdorf über Nacht

bis zur Auszahlung am nächsten Tag streng bewacht.

1949

Gründung des Frauenchors im Gesangverein durch Eugen Weber.

Umbenennung des TV Göllsdorf in TSV Göllsdorf.

1950

Die imposante Eiche beim Kreuz auf dem Dissenhorn wird bei einem Unwetter durch einen Blitzeinschlag zerstört.

Der nach Kriegsende 1945 durch einen volltrunkenen französischen Soldaten teilweise zerschossene Kreuzweg am Dissenhorn wird restauriert, und durch Franziskanerpater Ferdinand eingeweiht.

Der Kirchenchor wird unter der Leitung von Werner Schwörer gegründet.

Die Feuerwehr erhält eine neue Tragkraftspritze vom Typ TS8 auf einem Anhänger.

Beginn der Erneuerung der Wasserversorgung und der Entwässerungsleitungen bis 1971.

Einwohner: 1119

1951

Der Knollenbach wird in der Ortsmitte für 46.000 DM verlegt und kanalisiert.

Anton Hermle wird neuer 1. Vorsitzender des TSV.

Die Kirchengemeinde veranstaltet einen Kirchenbaubazar mit großer Tombola.

Pfarrer Leo Sandel verlässt Göllsdorf.

1952

Ferdinand Reitze wird neuer Pfarrer.

Die 226 Jahre alte Kirche wird abgerissen.

Spatenstich zum Neubau der Kirche.

Wiedergründung des FC im Gasthaus Linde. Hermann Liebermann wird 1. Vorsitzender.

Der TSV ist Ausrichter des diesjährigen Kinderturnfestes.

1953

Das Gasthaus Adler wird durch einen Anbau erweitert.

Ein schweres Hochwasser überschwemmt Teile der Ortschaft.

Oberlehrer Arno Schuster beginnt seinen Dienst an der Schule.

Die Kirchengemeinde feiert die Primiz von Franz Dreher mit einem Festwochenende.

1954

Ratsschreiber Johann Kohler wird Bürgermeister, er übernimmt das Amt von seinem Vater Albert Kohler.

Der Gesangverein feiert 50 jähriges Bestehen.

Das schlimmste Hochwasser seit Jahrzehnten überschwemmt die Ortschaft und hinterlässt enorme Schäden.

Die neuen Glocken der Kirche werden durch Weihbischof Dr. Franz Josef Fischer feierlich gesegnet.

Das Haus Jungbrunnenstraße 28 wird abgerissen.

Schulleiter Oberlehrer Josef Steurer verstirbt.

Zurzeit werden an der Schule 160 Schüler unterrichtet.

Einwohner: 1334

1955

August Meier wird neuer 1. Vorsitzender des FC.

Der FC feiert sein 25 jähriges Bestehen.

Die neue Kirche wird nach 3 jähriger Bauzeit fertig gestellt, und durch Bischof Dr. Karl Joseph Leiprecht bei einem 2 tägigen Weihfest feierlich eingeweiht. Die neue Kirche hat 560 Sitzplätze. Aus der Bevölkerung

kommen rund 160.000 DM an Spenden zusammen.

Johann Schwaibold eröffnet das Gasthaus Jägerstüble neu.

Josef Bahnholzer wird neuer 1. Vorsitzender des TSV.

Lehrer Häsler beginnt seinen Dienst an der Grund und Hauptschule.

Alfred Liebermann wird neuer 1. Vorsitzender des Gesangvereins.

Die Saukirbe fällt in diesem Jahr aus, da der Gemeinderat beschließt, die Saukirbe aufgrund des großen Weihfestes der Kirche auf das nächste Jahr zu verschieben.

1956

Franz Hirt wird neuer 1. Vorsitzender des Musikvereins.

Erwin Banholzer wird neuer 1. Vorsitzender des FC.

Einwohner: 1351

1957

Der TSV feiert 50 jähriges Bestehen mit einem großen Festprogramm.

Baubeginn des Sportplatzes des FC auf dem Falkenberg.

Der HHC ist Ausrichter des Kreistreffens der Kreisvereinigung Rottweil des Deutschen Harmonikaverbandes.

Johanna Harteker übernimmt die Poststelle.

1958

August Dreher wird neuer 1. Vorsitzender des FC.

Die Saukirbe wird ab diesem Jahr von Ende, auf Anfang Oktober verlegt, und findet nun alle 2 Jahre statt.

Von nun an gibt es 2 Post Zustellbezirke im Ort. Erika Hattler wird stellvertretende Posthalterin.

1959

Einweihung des neu erbauten Sportplatzes des FC auf dem Falkenberg durch Pfarrer Ferdinand Reitze.

Das Gebäude Württembergerstraße 3 wird abgerissen.

Der HHC belegt bei den Wertungsspielen in Stuttgart unter 31 Orchestern einen beachtlichen 11. Platz.

1960

Helmut Rieble eröffnet ein Textilwarenhaus in den Räumen der Gärtnerei Mayer in der Jungbrunnenstraße 7.

Die Gebäude Jungbrunnenstraße 17, und Mühlwiesenstraße 6 und 8 werden abgerissen.

Der 3 Km lange Naturlehrpfad in Göllsdorf wird von der Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins angelegt.

Beim Bezirkstreffen in Tennenbronn belegt der HHC mit dem Senioren und dem Jugend Orchester zwei hervorragende 1. Plätze. 

Die Poststelle wird ins Gebäude Böhringer Steige 32 verlegt.

Wilhelm Biehler eröffnet im Gebäude Böhringer Steige 3 ein Haushaltswarengeschäft.

1961

Erwin Braun wird neuer 1. Vorsitzender des Musikvereins.

Göllsdorf erhält die neue Postleitzahl 7211.

Einwohner: 1452

1962

Die Leichenhalle am Friedhof wird für 50.000 DM gebaut.

Der HHC ist wie auch schon 1957 Ausrichter des Kreistreffens der Kreisvereinigung Rottweil des Deutschen Harmonikaverbandes.

1963

Herbert Schobel wird neuer 1. Vorsitzender des FC.

In der Grosshofenstraße wird das alte Spritzenhaus abgerissen, und für 66.000 DM ein neues Feuerwehrgerätehaus mit 3 Garagen, einem Schlauchturm, sowie einem Versammlungsraum gebaut.

Bis 1967 wird für 856.000 DM der Weiherbach hinter die Häuser verlegt, und neu gestaltet, sowie 2 neue

Brücken gebaut.

1964

Baubeginn der Turn und Festhalle.

Fertigstellung und Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses.

Anton Schobel wird neuer 1. Vorsitzender des TSV.

Die Feuerwehr erhält ein neues Löschfahrzeug vom Typ TSF.

Der TSV eröffnet an der Gerätehütte im Brühl einen Schrott und Altmaterialsammelplatz.

Abriss des Zinken Backhauses in der Jungbrunnenstraße.

Beginn der Verlegung des Weiherbachs in der Jungbrunnenstraße hinter die Wohnhäuser.

Der Gesangverein ernennt Eugen Weber zum Ehrendirigenten.

Einwohner: 1618

1965

Das alte Schulhaus wird aufgestockt, umgebaut und mit einem Neubau zusammengelegt, dabei wird das

alte 1912 erbaute Schulhaus teils unwiederbringlich zerstört.

Ein PKW Fahrer aus dem Ort verursachte in der Ortsmitte einen Unfall mit einem weiteren Fahrzeug. Bei dem Fahrer werden 2,6 Promille festgestellt. Es entsteht an beiden Fahrzeugen ein Schaden von 160 DM.

Ein schweres Hochwasser überflutet Teile der Ortschaft. Der Hardhaus Weiher läuft über, die Feuerwehr

Göllsdorf und das THW befestigen den Damm mit Sandsäcken.

Die Ortsdurchfahrt wird für 250.000 DM saniert.

Eva Kohler beginnt ihren Dienst als Erzieherin im Kindergarten.

1966

Der TSV und der GV veranstalten erstmals gemeinsam eine Fasnachtsveranstaltung in der Turn und Festhalle.

Die für 762.000 DM fertig gestellte neue Turn und Festhalle wird feierlich eingeweiht. Die Bevölkerung spendet für den Neubau rund 25.000 DM.

Alwin Harteker wird neuer 1. Vorsitzender des FC.

Die Ortsbeleuchtung wird für 45.000 DM modernisiert und erweitert.

Die Jedermann Turner des TSV werden gegründet.

An der Hauptschule werden nun auch Schüler aus Feckenhausen, Zepfenhan und Neukirch aufgenommen,

und es gibt erstmals eine 9. Klasse.

Ewald Kern beginnt mit seiner Firma Delta Werk Kern mit der Produktion von professionellen Spätzle- 

Maschinen für die Gastronomie und Großküchen.

Die Haushälfte des Gebäudes Blank Haus Jungbrunnenstraße 19 wird abgerissen.

1967

Der TSV und der GV veranstalten erstmals gemeinsam den Turner und Sängerball in der Turn und Festhalle.

Der Neu und Umbau der Schule für über 1,5 Millionen DM ist abgeschlossen.

Anton Werni und Anton Ruof gründen die Göllsdorfer Abstauber.

Siegfried Rieble wird neuer 1. Vorsitzender des HHC.

Am Schieß und Übungsplatz der französischen Streitkräfte am Linsenberg werden vom Kampfmittelräumdienst rund 3 Tonnen Blindgänger und Munitionsteile abgeräumt. Die Kosten für die Räumung belaufen sich auf rund 60.000 DM.

Beim Saukirbe Umzug am Sonntag wirken rund 400 Teilnehmer mit 120 verschiedenen „Bildern“ mit.

1968

Der 3,5 Hektar große Linsenbergweiher wird mit Hilfe vom französischen Fischereiclub und schwerem Gerät

der französischen Streitkräfte aus Villingen gebaut.

Da der Müllplatz an der Feckenhauserstraße überfüllt ist, bekommt Göllsdorf erstmals eine öffentliche Müllabfuhr. Die Gebühren betragen für einen 35l Eimer 18 DM und für einen 50l Eimer 19,20 DM jährlich.

Der TSV feiert 40 jähriges Bestehen der Handballabteilung.

An der Grund und Hauptschule werden derzeit 280 Schüler von 7 Lehrkräften unterrichtet.

Das Gebäude Leo Sandelstraße 9 wird abgerissen.

Das Institut für Materialprüfung Schellenberg wird in der Göllsdorferstraße eröffnet.

1969

Die Skiabteilung des TSV wird gegründet.

Die Frauenfußballmannschaft des FC wird durch Heinz Leopold gegründet.

Die Firma Öl Heimburger baut in den Primwiesen einen Öltank mit 2,3 Millionen Liter Fassungsvermögen.

Auf der Holzhalde wird die neue Fernseh Umsetzerantenne für Fernseh und Rundfunkempfang für rund 12.000 Haushalte aufgebaut.

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Letzte Aktualisierung am: 10.12.2018